Mittwoch, 23. November 2016

Nach einer wahren Begebenheit

Vor ein paar Wochen bin ich zufällig auf den Film "Himmelskind" gestoßen. Ich habe den Film ohne jede Hintergrundinformation angefangen, wusste nichts über die Handlung und habe schon halb damit gerechnet, ihn wieder abzubrechen.

Ich habe ihn bis zu Ende gesehen. 
Und mir kamen nicht nur einmal die Tränen.


"Himmelskind" erzählt die Geschichte von Annabel Beam, die an einer unheilbaren Darmkrankheit leidet. Es steht schlecht um sie, eine normale Ernährung ist nicht mehr möglich. Doch nach einem Sturz vom Baum geschieht das Unmögliche: Anna ist geheilt!
Nach ihrem Sturz spricht sie von ihrer Reise in den Himmel und einer Begegnung mit Gott.

In dem Film geht es viel um den Glauben und damit kann man es halten, wie man möchte. Beeindruckt haben mich an dem Film vor allem die letzten Minuten, als ich dachte, er wäre schon vorbei.
Plötzlich wurden andere Gesichter gezeigt, keine Schauspieler mehr, und ein Mädchen sagte: "Ich bin Annabel Beam."
Ich begriff, dass "Himmelskind" auf einer wahren Begebenheit beruht.
Was auf dem Plakat offensichtlich ist, war mir während des ganzen Filmes nicht bewusst, und ich war absolut baff. Diese wunderbare Geschichte, die ich für eine sehr leuchtend gezeichnete Kampagne für die Macht der Religion hielt, sollte wahr sein?
Sollte sie.
 Und irgendwie hat es mir ein Stück meines Glaubens wiedergegeben. 
Nicht des Glaubens an Gott.
Sondern an die Hoffnung, und an Wunder.

Man kann die Geschichte glauben, oder man lässt es.
Aber insgesamt schauen wir doch viel zu wenig auf die Wunder dieser Welt.


Dienstag, 8. November 2016

Wie ich ein Buch absichtlich erst nach der Verfilmung las...

oder: Wie ich süchtig nach "Das Lied von Eis und Feuer" wurde ♥


Als ich mit der Game of Thrones-Serie angefangen habe, habe ich die ersten drei Staffeln an einem Wochenende durchgesuchtet. Seitdem hibbelte ich jeder neuen Staffel entgegen, meine Lieblingsszenen habe ich unzählige Male gesehen und Pinterest kann mich für Stunden mit GoT-Content gefangen halten.

Aber die Bücher wollte ich lange nicht lesen. Denn ich lese zwar sehr gern und grundsätzlich auch gern Reihen, aber eine Reihe mit aktuell zehn Bänden mit je über 500 Seiten stehe, dann wirkte das doch eeetwas abschreckend :D 


Dann kam jener schicksalshafte Tag, an dem ich keine Lust auf die anderen ungelesenen Bücher in meinem Regal hatte und schneller, als ich "Westeros" sagen konnte, landete der erste Band in meinem Einkaufskorb. 
Eine Woche später der zweite. 
Dann bin ich für drei Wochen in die Berufsschule gefahren, habe Teil 2 auf der Zugfahrt ausgelesen und dachte in meinem jugendlichen Leichtsinn: "Kaufste den 3. Teil danach. Lernste mehr, statt zu lesen."
Pustekuchen.
Zwei Tage habe ich durchgehalten. Dann wurde im Wirtschaftsunterricht Band 3 in die Berufsschule bestellt :D 

Kurzum: Ich bin total angefixt! 

Normalerweise gefällt es mir nicht, die Verfilmungen vor den Büchern zu kennen. In diesem Fall aber hat es mir sogar geholfen, in dieser unglaublich komplexen Welt den Faden zu behalten.
Denn gerade am Anfang sind Buch und Serie noch nah beieinander und ich konnte mich langsam in den Büchern zurechtfinden, die ja doch einige Details mehr bereithalten.
Mittlerweile bin ich bei Teil 5 und langsam weicht das eine oder andere ab. Ich für meinen Teil bin jetzt total gespannt, wie sich die Story in den Büchern entwickelt.
Allgemein finde ich es total faszinierend, wie man jetzt quasi zwei Entwicklungsmöglichkeiten der Geschichte beobachten kann :)

Natürlich funktioniert "Erst Verfilmung, dann Buch" nicht immer und in dem Fall wahrscheinlich auch nur so gut, weil die Serie sehr gut gemacht ist und die Bücher verdammt fesselnd geschrieben sind (wenn auch mit etwas zu vielen Familiennamen für meinen Geschmack). 
Aber dieses Beispiel hat mir gezeigt, dass es auch so herum funktionieren kann ^-^

Wie steht ihr dazu: Erst Buch oder erst Film?



Dienstag, 25. Oktober 2016

Sehnsucht nach Anderswo


Ich war lange kein Fernweh-Mensch.Ich mag meine kleine, überschaubare Welt. Dort kenne ich mich aus, dort fühle ich mich sicher. Und so langsam verlaufe ich mich auch nicht mehr so oft :D
Trotzdem verschlug es mich dieses Jahr nach Schottland.
Ich habe Hogwarts gesehen. Bin ins zeitlose Edinburgh eingetaucht. Habe den Geburtsort von "Harry Potter" besucht und stilecht im Elephant House-Café geschrieben. Die Highlands gesehen.
Es war wundervoll.
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Wenige Monate später fand ich mich in Prag wieder.
Habe verwunschene Gassen erkundet. Lieblingsorte entdeckt. Den Sonnenaufgang auf der Karlsbrücke erlebt. Tiefganggespräche geführt. Menschen auf Dächern gewinkt, auf Straßen getanzt und alle möglichen Lieder gesungen.
Es war zauberschön.
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Und das Fernweh ist erwacht.
Ich möchte mehr von der Welt entdecken. Ihre Geheimnisse ergründen. Sie mit Erinnerungen verknüpfen. Und dabei immer ein bisschen über mich und das Leben lernen.
Meine nächsten Ziele sind im Moment Venedig und Amsterdam.
Welche habt ihr?  Welche kennt ihr schon?

Macht mich neugierig!

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Mittwoch, 19. Oktober 2016

It's all about Fantasy: Lieblingsviecher ♥

Aller guten Dinge sind drei

Zum Abschluss meines Ausflugs in die Welt der Fabelwesen gibts mein Lieblings-fiktives Viehzeug xD
Und damits hübsch rund wird, sind auch das genau drei!

der Mantikor
"... Mischwesen aus Löwenkörper, Drachen- oder Skorpionsschwanz und manchmal versehen mit Flügel..."

Mantikoren sind grundsätzlich Fieslinge. Ähnlich intelligent wie Menschen frisst er diese angeblich auch sehr gern. Zähne in drei Reihen, Giftstachel und scharfe Krallen... Mantikoren scheinen sich alle Mühe zu geben, nicht gemocht zu werden. 
Und genau darum mag ich sie :D So wie ich Einhörner als "die Guten" nicht leiden kann, hat "das Böse" wie der Mantikor eine besondere Faszination auf mich ♥

der Kelpie
Ein eigenwilliges Wasserpferd ist ja sowieso schon cool. Aber seit "Rot wie das Meer" von Maggie Stiefvater bin ich diesen Fabeltieren absolut verfallen.

Auch wenn sie Menschen des öfteren in die Irre führen, um ihnen ein feuchtes Grab zu bereiten, sind sie doch nicht unbesiegbar, denn wenn man es schafft, sie aufzutrensen, dienen sie einem treu. 

Abgesehen davon gibt es eine Hunderasse, die so heißt, und die Welpen sind so verdammt NIEDLICH!

der Selkie
Aus der schottischen Mythologie entstammt der Selkie, der halb Mensch und halb Robbe ist.
Und Robben sind toll! 
Mehr muss ich dazu nicht sagen :D

Hinter all diesen Fabelwesen stecken so viele faszinierende und inspirierende Sagen und Mythologien, die weniger präsent sind als z.B. Vampire und Werwölfe.

Welche Fantasywesen mögt ihr am liebsten?

Dienstag, 11. Oktober 2016

It's all about Fantasy: Warum ich keine Einhörner mag

Pink fluffy unicorns dancing on rainbows.Weiße Einhörer retten die Welt, mit zarten Jungfrauen auf den Rücken.Sie sind das perfekte Symbol des Reinen, des Guten.
Drauf geschissen!

Ich habe ja nichts grundsätzliches gegen Einhörner, aber was mich ständig aufs Neue anpiept, ist diese Gut-Böse-Kategorisierung.
Denn mal ehrlich - so etwas wie nur GUT oder nur BÖSE gibt es nicht.
Den Unterschied macht wohl die Menge an Moralvorstellung, mit dem die jeweilige Seite für ihre Überzeugungen kämpft.
Außerdem habe ich (in einem Kommunikationsseminar für meine Ausbildung) gelernt, dass jede Handlung gut ist, da der Handelnde mindestens etwas Gutes für sich erzielen will. 
Also haut die ganze Gut-Böse-Denke nicht hin. Es kann schlichtweg nicht funktionieren, nicht mit aller Magie der Welt. Denn Beides kann ohneeinander nicht existieren.
Und mal ehrlich - jedes vernünftige Einhorn würde einen Angreifer mit seinem bösen Horn aufspießen, wenn die gute Maid auf seinem Rücken bedroht ist ;) 
 

Dienstag, 4. Oktober 2016

It's all about Fantasy: Feuer-Edition

Ich habe schon eine ganze Weile lang Lust, über das eine oder andere Fabelwesen zu quatschen, deshalb probiere ich mich jetzt mal an einer entsprechenden Reihe :)

Was bin ich - Drache oder Phönix? 
Dieser Test war sich nicht ganz sicher. 

Eins haben die beiden gemeinsam: Es sind Fabeltiere des Feuers. 

Ich liebe ja Feuer. Ich liebe Wärme. Flammen. Lagerfeuer. Rot und Schwarz. 
Deshalb gehts damit los.

Feuer ist ein Symbol für Macht und Chaos, für Zerstörung und Unkontrollierbarkeit, aber auch ein Zeichen von Licht und Wärme, Reinigung und Wandlung. Feuer flößt Respekt ein uns ebenso tun es die Fabelwesen, die damit in Verbindung stehen. 
Ich kann mir wenige eindrucksvollere Dinge vorstellen, als ein Drache in Aktion oder ein Phönix mit flammenden Schwingen.
♦ the best and worst part about writing dragon battles in my story is that i have to come up with an entirely different battle sequence for relatively the same creature every single time ♦: Photo of Mythical Creatures for fans of Mythical creatures. #mythology #phoenix:

Wusstet ihr zum Beispiel, dass es auch in der Mythologie des Alten Ägypten einen phönixähnlichen Vogel gibt? 
Der meist in Gestalt eines Reihers dargestellte Benu kommt, den Legenden zufolge, nach Heliopolis, dem Ursprungsort der Götter, wo er im Tempel des Sonnengottes ein Nest baut und im Licht des Sonnenaufgangs verbrennt. Aus seiner Asche ersteht er von neuem auf.

Außerdem habe ich eine interessante Legende über einen slawischen Drachen entdeckt: Männlich, mehrköpfig und feuerspeiend hat der "Zmij" einen Gegenpart - den weiblichen, unterirdisch lebenden Wasserdrachen "Zmija". Von ihrer Harmonie zueinander hängt angeblich der jahreszeitliche Vegetationszyklus ab.

Auch z.B. Chimären und Irrlichter sind mir bei der Recherche über den Weg gelaufen, aber diese beiden Legenden zeigen perfekt, wie nah im Feuer das Leben und der Tod zusammenhängen.

Welche Feuerfabelwesen kennt ihr noch? 
Und welcher ist euer Lieblingsdrache? ;)

Montag, 26. September 2016

Mein eigenes Buch ♥


... oder auch: Warum ich so lange nicht gepostet habe

Grund 1: Ich wollte nicht.

In den Entwürfen habe ich eben noch einen Post entdeckt, in dem es genau darum ging, dass mir das Bloggen nur noch wie eine Routine vorkommt. Wie Zähneputzen. Nicht schön, muss aber. Darüber ist mir die Motivation komplett flöten gegangen.

Grund 2: Konzeptkrise

Ich hatte keine Lust mehr auf die Buchbloggerei im Allgemeinen. Insgesamt hat mein Lese-"Konsum" nachgelassen. Ich inhaliere die Bücher nicht mehr, sondern genieße langsam. Was an sich nicht schlimm ist, aber für den Content eines Buchblogs eher kontraproduktiv.
Dana meinte zwar, mein Blog wäre ja noch nie ein reiner Buchblog gewesen, aber irgendwann ja doch irgendwie zu 90% 

Grund 3: Ich habe ein Buch veröffentlicht

Mein Debütroman "ANXO: Zwischen den Sphären" hat nach vier Jahren Schreiben und einem Jahr Verlagsprozess am 15.09. 2016 das Licht der Welt erblickt und es ist ein verdammt großartiges Gefühl ♥ Man könnte glatt süchtig danach werden ;) 

Plötzlich ansteigende Todeszahlen, Anschläge im ganzen Land und ein dubioser neuer Schulleiter – es ist nicht weiter verwunderlich, dass Jaime dem Besuch des Regierungsgebäudes mit flauem Gefühl entgegensieht. Doch was als einfacher Schulausflug beginnt, führt zu einer Begegnung, die nicht nur Jaimes Leben von Grund auf verändert. Gefangen in einer fremden Sphäre muss er seine komplette Weltsicht überdenken und seine Ideale hinterfragen... bis er vor der Wahl zwischen Moral und Vernunft steht und damit über das Fortbestehen der Menschheit entscheidet.

Menschheit oder Natur? Moral oder Vernunft? Leben oder Tod?

Dazu gibt es mittlerweile auch eine Website und eine Facebook-Seite, die gepflegt werden wollen *jammerjammer* 
Egal.
Ich bin stolz und wahnsinnig glücklich, diese Entscheidung getroffen und diesen Schritt gewagt zu haben ♥

Aktuell habt ihr übrigens die Chance, ein Exemplar als eBook für eine Lovelybooks-Leserunde zu gewinnen. Ich würde mich aufs gemeinsame Lesen mit euch freuen ♥

Und jetzt?

Jetzt will ich alles auf einmal und für nix hab ich Zeit :D 
Mein Kopf explodiert vor Ideen, die alle Aufmerksamkeit haben wollen und ich versuche, vollkommen verpeilt, allen irgendwie gerecht zu werden.
Ich bin gespannt, wie sich alles entwickeln wird, und ich bin sehr froh, diesen Blog vor einem halben Jahr nicht gelöscht zu haben ^-^

*langerpostende*


Freitag, 1. April 2016

Roter Teppich 03/16

10 Bücher
Seiten: 3664

Splitterfasernackt von Lilly Lindner (400)
Elemental Assassin 05: Spinnenbeute von Jennifer Estep (400)
Das dunkle Kind von Margaret Forster (320)
Bis unter die Haut von Julia Hoban (352)
Du hast nicht gesagt ich liebe dich von Marya Hornbacher (448)
Die Geheimnisse des Nicholas Flamel 6: Die silberne Magierin von Michael Scott (544)
Und auch so bitterkalt von Lara Schützsack (176)
Helden des Olymps 5: Das Blut des Olymp von Rick Riordan (528)
Out of my mind von Sharon Draper (320) 
Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort (176)

alter SuB-Stand: 18
neuer SuB-Stand: 13

0 Hörbuch

alter Wunschzettel-Stand: 24
  neuer Wunschzettel-Stand: 18

Gekauft: 1
Out of my mind von Sharon Draper

Nicht gekauft: 2
Elemental Assassin 05: Spinnenbeute
Winterwassertief von Lilly Lindner

So ungefähr fast gar nicht. Surprise, surprise :D
Um ehrlich zu sein, finde ich im Moment nicht so recht Spaß am Bloggen. Bzw. explizit am Rezensieren. Das Lesen macht mir mehr Freude, wenn ich weiß: "Du musst da nix zu schreiben, wenn du nicht willst."
Was die Zahl bestätigen dürfte xD
Es macht mir gerade mehr Spaß, auf meiner neu erstellten Facebook-Seite Sachen zu posten, und da werde ich mich erstmal darauf konzentrieren.


Ein Durcheinander-Ordnungsversuch-Monat.
Und ich glaube, ich habe es ein bisschen geschafft.

Lieb grüßt
MissDuncelbunt.

Samstag, 26. März 2016

Auferstanden von den Toten

Haha, und das ist jetzt witzig, weil ich das Gefühl habe, seit Monaten nichts gepostet zu haben. Uuuuund mit einer Serienvorstellung einer Serie über Untote zurückkomme.
                                                           
Nach einem anstrengenden Messesamstag wollten eine Freundin und ich uns auskurieren und haben den Tag mit Verlagsstalking & Chill verbracht. Sind dabei über eine Ausschreibung über Zombies gestoßen und bei der Serie „iZombie“ gelandet. Hauptsächlich wollten wir die Serie gucken, weil die Hauptperson so heißt wie ich (und gar nicht als Ausrede dafür, dass wir kein Wort geschrieben haben, wie es eigentlich geplant war ^^).

Es geht um Olivia "Liv" Moore, die nach einer Party als platinblondes Bleichgesicht mit enormem Appetit auf Gehirne wiedererwacht. Bisher hatte die frühere Assistenzärztin ihr Leben fest im Griff und führte eine Disney-Beziehung mit ihrem Verlobten. Nun muss sie ihn abblitzen lassen und in die Pathologie wechseln, um ihr Zombie-Dasein in die Welt der Menschen einzufügen. Als sie feststellt, dass ihr neues Essverhalten zu Visionen über Erinnerungen der Opfer und der Annahme deren Fähigkeiten führt, beginnt sie, der Polizei bei der Aufklärung der Morde zu helfen. Doch dabei bleibt es nicht, denn nach und nach tauchen immer mehr Untote auf, von denen einige verdammt heiß und andere verdammt gefährlich sind...


In Folge Eins musste meine Mitguckerin einigen Unmut meinerseits über sich ergehen lassen: Ein paar Logikschnitzer, gewöhnungsbedürftiger Schnitt und für meinen Geschmack viel zu viele unbeantwortete Fragen über die Biologie der Zombies (die ich aber vielleicht nur gestellt habe, weil ich Zombies eigentlich nicht mag). Weil aber die Charaktere echt cool sind, und aus Mangel an Alternativen, haben wir die zweite Folge geschaut.
Und sind hängen geblieben. Besagte Mitguckerin ist mittlerweile mit Staffel Eins durch, ich bin aufgrund von Internetproblemen leider noch nicht ganz so weit.

Die Schwächen der ersten Folge sind meiner Meinung nach dem 
Versuch geschuldet, die ganze Vorgeschichte schnell abzuarbeiten, damit die eigentliche Story beginnen kann. Und die ist doch sehr sehenswert. Toughe, witzige Charaktere, Zombie-Dramedy und coole Comic-Zwischenschnitte (die Serie ist eine Comic-Adaption) machen iZombie zu einer unterhaltsamen Serie, die ich gern weiter empfehle.

Gibt es eine Serie, die euch von "Fantasy"-Wesen überzeugt hat, die ihr eigentlich gar nicht mögt?

Ihr Zombieprojekt plotten geht
MissDuncelbunt.

Donnerstag, 10. März 2016

Rezension - Elemental Assassin 05: Spinnenbeute

Gerade auf dem NachttischTitel: Spinnenbeute

Reihe: Elemental Assassin 05
Autor: Jennifer Estep
Seiten: 400
Preis: 12,99 € (kartoniert)
Altersempfehlung: ab 14 Jahre (meine Empfehlung)


Als ehemalige Auftragskillerin hat »die Spinne« Gin Blanco einiges an Erfahrung im Töten vorzuweisen. Doch diesmal ist ihr Ziel niemand Geringeres als Feuerelementar Mab Monroe - die Frau, die einst Gins Familie umbrachte. Dass dieser Mord kein Spaziergang wird, scheint klar. Denn Mab ist nicht nur mächtig, sondern auch skrupellos. Um Gin niederzustrecken, hetzt Mab sowohl ihr als auch auch ihrer kleinen Schwester Bria eine Armee Kopfgeldjäger auf den Hals. Gin ist entschlossen, Mabs Treiben ein für allemal ein Ende zu setzen. Nur zu welchem Preis?

Wir haben sie wieder, unsere geliebte Auftragskillerin im Ruhestand: Gin Blanco, die "Spinne", Beste ihres Fachs. Schön, klug, tough und loyal bis in den Tod. Um ihre Familie zu schützen, tut sie alles. Dazu gehört auch, ihren Rachefeldzug gegen Mab Monroe zu Ende zu bringen, der Feuermagierin, die vor Jahren ihre Mutter und Schwester getötet hat. Dieser Kampf steht in diesem Band eindrucksvoll im Mittelpunkt, aber die kaltblütige "Spinne" kennen wir.
Neu ist der Sprung über den eigenen Schatten, den Gin in diesem Band gefühlsmäßig wagt. Es gefiel mir, dass an diesem Punkt eine gewisse Charakterentwicklung stattfindet.
Auch Gins Ziehbruder muss neue Seiten in seinem Wesen entdecken, bei denen ich mir ein kleines Schmunzeln erlauben musste ;)

Neben Gin begegnet man dem bekannten Kreis an Nebencharakteren, der (gefühlt) mit jeder von Gins guten Taten wächst. Hier findet keine nennenswerte Veränderung statt, die Loyalität wird auf die Probe gestellt und (natürlich) mit Bravour bestanden. Denn insgesamt ist in diesem Band stark aufgefallen, dass die Figuren ziemlich glattpoliert sind und nur scheinbar charakterliche Ecken aufweisen.

Der lang siedende Konflikt zwischen Gin Blanco und Mab Monroe, ihres Zeichens Herrscherin der Unterwelt von Ashland, gipfelte im finalen Konflikt.
Man könnte meinen, damit wäre die Reihe abgeschlossen, doch es werden bereits Grundsteine für den nächsten Band gelegt und im englischen Original existieren zurzeit 15 Bände. Entwicklungstechnisch kann den Charakteren nicht mehr allzu viel passieren, deshalb bin ich gespannt auf die neuen Handlungsstränge, die sich die Autorin überlegt hat.
Ansonsten könnte es langweilig werden. Denn so cool die Grundidee auch ist, langsam nutzt sie sich ab.
Gleichbleibend ist dagegen der Schreibstil, actionreich und leicht zu lesen, mit den estepschen, sich wiederholenden Beschreibungen und perfekt-unperfekten Charakteren. 

Fazit: Solide, anspruchslose Fantasyunterhaltung
Welche Estep-Reihe lest ihr am liebsten?

Auf die Fortsetzung von Black Blade gespannt ist
MissDuncelbunt.
Spinnenkuss




Montag, 7. März 2016

Eine kleine Bookstory: Hannahs Tagebuch


Titel: Hannahs Tagebuch
Reihe: Einzelband im Tagebuch-Stil
Autor: Louise L. Lambrichs
Verlag: nicht mehr im Handel 
Seiten: 191




Mir sind einige Bücher aus meiner Kindheit in Erinnerung geblieben, von denen ich heute denke: Hast du das eigentlich verstanden, damals als Büchermade?
Aber die Geschichten hängen in meinem Kopf, mit erschreckender Genauigkeit, und deshalb lese ich seit geraumer Zeit alles noch einmal, woran ich mich erinnere. Damit bin ich schon recht weit, und dieses Mal war Hannahs Tagebuch dran.

Das Buch zu bekommen, war gar nicht so einfach. Im Regal meiner Mama zu suchen, war wegen kürzlicher Aussortierung und (trotzdem!) zweireihiger Anordnung keine wirkliche Option xD Zum Glück gibts Tauschticket. Weil, es musste auch unbedingt DIE Ausgabe sein, die ich als Kind gelesen hatte ^^

Es geht um Hannah, Französin mit jüdischem Ursprung, die 1943 schwanger wird und aufgrund der Kriegssituation abtreiben muss. Die Auswirkungen dieser Entscheidung auf Hannah und ihre Familie liest man in den Tagebucheinträgen, die Hannah über die Jahre hinweg schreibt, bis hin zur Hochzeit ihrer ersten Tochter.
Dabei steht der Krieg gar nicht so sehr im Vordergrund, sondern Hannahs Leben, das mehr und mehr von ihren Schlafproblemen und Familienkrisen belastet wird und sich am Ende doch zum Guten wendet. Ein spannender Aspekt ist dabei meiner Meinung nach die Überschneidung von Hannahs Traumwelt mit der Realität.
Und das ist der Punkt, bei dem ich mich frage, ob ich ihn als Kind gecheckt habe :D
Aber ob nun oder ob nicht, ich liebe das Buch. Heute noch mehr als damals, denn heute verstehe ich es auch noch.

Habt ihr auch die Bücher eurer Eltern gelesen?

Fast durch ist mit ihrer Kindheitsrevuepassierung ist
MissDuncelbunt.

Samstag, 5. März 2016

Von singenden Messern und Leuten, die gefunden werden.

Kurzrezensionen.
Weil ich faul bin und ich nicht genug richtige Worte gefunden habe.

Titel: Wenn ihr uns findet
Reihe: Einzelband
Autor: Emily Murdoch
Seiten: 304
Preis: 15,99 € (gebunden)
Altersempfehlung: ab 14 Jahre (Empfehlung des Verlags)


Carey und ihre kleine Schwester Jenessa leben seit Jahren im Wald, in einem Wohnwagen und oft wochenlang allein ohne ihre Mutter. Als Careys und Jenessas Vater die Mädchen zu sich und seiner neuen Familie holt, finden die Tage im Wald ein jähes Ende. Zu jäh für die fünfzehnjährige Carey, die sich daran gewöhnt hat, sich und ihre Schwester durchzubringen und zu beschützen, koste es, was es wolle. Dass der Preis dafür mitunter sehr hoch war, begreift sie erst jetzt durch die liebevolle Anteilnahme ihres Vaters. Weil sie das Geheimnis, das auf ihrem Herzen lastet, nicht für immer verdrängen kann.
Das liebevolle Schwesternverhältnis gefiel mir sehr gut und auch die Entwicklung außerhalb des Waldes. Das Buch ließ sich schnell und leicht lesen, allerdings war die Story für mich vorhersehbar und das Careys großes Geheimnis war schlimm, keine Frage, aber es schockierte mich wenig,  in Anbetracht der Bücher, die ich mir sonst so reinziehe. Das Tabuthema wurde quasi in 
Wer da weniger hardcore drauf ist, wird mit dem Buch sicher seine Freude haben.

Titel: Singende Messer
Reihe: Einzelband
Autor: Anja Buchmann
Seiten: 308
Preis: 9,95 € (Taschenbuch)
Altersempfehlung: ab 14 Jahren (meine Empfehlung)
Audrey ist eine Waise und wächst unter Jungen in der königlichen Kampfschule auf. Dort lernt sie nicht nur die Kunst des Kampfes, sondern macht sich auch eine innere Härte zueigen. Als sie jedoch die Kampfschule verlässt und auf den Kämpfer Ondra trifft, muss sie erkennen, dass ihre vermeintliche Stärke die Gefahr birgt, daran zu zerbrechen. Wird es Ondra gelingen, Audreys Herz zu erreichen? Und wie wird Audrey die Wahrheit über ihre Herkunft verkraften?

Ich bin bei Selfpublishing aus Prinzip etwas vorsichtiger. Nachdem ich Anja Buchmann aber auf einer Lesung getroffen habe, bei der wir beide unsere Gedanken über Leipziger Zukunftsvisionen vorstellten. Als wir uns dann auf der Buch Berlin zufällig wieder über den Weg liefen, habe ich mir selbst zu Weihnachten zwei Bücher von ihr bestellt.
Der Schreibstil hat mich angenehm überrascht, da er sehr sicher und vielfältig war. Teilweise wirkte er etwas gestelzt, was ich aber der Orientierung der Welt am Mittelalter zuschreibe. Abgesehen davon konnte ich zu den Hauptpersonen weniger Beziehung aufbauen, das Buch kam mir mehr wie eine unpersönliche Erzählung vor. Insgesamt ein netter, solider Fantasyroman ohne viele Überraschungen.

Ein bisschen weniger schlechtes Gewissen wegen der Rezensionen hat
MissDuncelbunt.

Donnerstag, 3. März 2016

Duncelbunte Gedanken - Das Ende von Alice


Titel: Das Ende von Alice
Reihe: Einzelband
Autor: A. M. Homes
Seiten: 304
Preis: 19,99 € (gebunden)
Altersempfehlung: ab 16 Jahre (meine Empfehlung)
Seit 23 Jahren sitzt Chappy, der Erzähler des Romans, im Gefängnis, er verbüßt eine lebenslange Haftstrafe für den Mord an der zwölfeinhalbjährigen Alice Somerfield und hofft auf baldige Freilassung. Im Gefängnis erhält er Briefe von einem neunzehnjährigen Mädchen, das vorgibt, Chappy zu bewundern. Sie selbst verbringt die Sommerferien in ihrem Elternhaus und hat ein Auge auf den zwölfjährigen Nachbarjungen geworfen. Zwischen Chappy und dem jungen Mädchen entwickelt sich eine Brieffreundschaft, die um Begehren und Perversionen kreist. Das Perfide und eigentliche Skandalon dieses Romans ist neben den zahllosen geschilderten Widerwärtigkeiten die konsequent durchgehaltene Perspektive eines Menschen, dem es normal erscheint, Kinder sexuell zubegehren.

Selbst für meine Verhältnisse war das Buch sehr Tabu-ig. Denn es ging um einen verurteilten Pädophilen, der seit dreiundzwanzig Jahren wegen Kindesmissbrauch und Mord im Gefängnis sitzt und Korrespondenz mit einer jungen Frau führt, die ein starkes Interesse an zwölfjährigen Jungen entwickelt.


Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, spricht die Autorin jeden noch so perversen, abartigen Gedanken der Protagonisten aus und knallt dem Leser eine Ehrlichkeit ins Gesicht, die vor den Kopf stoßen kann.
Ich traue mich kaum zu sagen, dass das Buch interessant war. Aber nun ist es raus. Genau solche Bücher mag ich, die ehrlich sind, die schockieren, die auf die Normen scheißen und Tabuthemen ansprechen. 

Dieses Buch hat meine Anforderungen übererfüllt. Und ich hatte es schwer mit den uneindeutigen Sprüngen zwischen Briefgedanken und Erinnerungen an den Sommer mit Alice. Und mit den Alliterationen. Teilweise waren die Metaphern verworren und gefielen mir als Metapherfetischist gar nicht. Aber insgesamt war ich sehr zufrieden damit, auf den "Schockierende Bücher"-Post von Wasliestdu mit einem Ausflug nach Tauschticketland reagiert zu haben :D

Was war das heftigste Tabu-Buch, das ihr je gelesen habt?

Einen dezenten Wandel ihrer Leseauswahl stellt fest
MissDuncelbunt.

Top Ten Thursday - 10 Bücher, die du als nächstes Lesen möchtest

Eine Aktion von Steffis Bücher Bloggeria

10 Reihen, deren Titel mit einem A beginnen

Die Ausbeute meiner letzten Tauschticket-Shoppingtour


Du hast nicht gesagt ich liebe dich von Marya Hornbacher
Bis unter die Haut von Julia Hoban
Und auch so bitterkalt von Lara Schützsack



Die Einsamkeit der Primzahlen von Paolo Giordano
Hannas Tagebuch von Louise L. Lambrichs
Das dunkle Kind von Margaret Forster

SuBbies (gibts das?? xD)


Wer die Lüge lebt von Anja Buchmann
Splitterfasernackt von Lilly Lindner
Das Ende von Alice von A.M. Homes

So. Und die Nummer 10 wäre eigentlich Die silberne Magierin von Michael Scott. Das ist das verdammte Serienfinale und ich lese es einfach nicht... so langsam habe ich nicht mal mehr ein schlechtes Gewissen xD

Morgen aus München wiederkommt
MissDuncelbunt.